Das Harzer - Roller - Kanarien - Museum
Der Altmeister der Gesangskanarien, Wilhelm Trute geb. 5.3. 1836 gest. 20. 10. 1889, verhalf seiner Heimatstadt Sankt Andreasberg um die Jahrhundertwende zu Weltruhm. Für mehr als 2 Millionen Gesangskanarienzüchter aus aller Welt ist der Name Trute ein Begriff. Am 4.7. 1998 kamen Mitglieder aus dem Landesverband 04 Rhein - Main zwecks Spurensuche nach den Ursprüngen der Gesangskanarienzucht nach St. Andreasberg. Sie waren aber sehr enttäuscht, als sie nur wenige Spuren des großen Meisters fanden. Die Andreasberger, Stadtdirektor Hans-Joachim Grogorenz und Stadtheimatpfleger Jochen Klähn, erkannten sehr schnell, was man dem berühmten Sohn der Stadt und den hunderttausenden kleinen Sängern auf der ganzen Welt schuldig war. Am 2. Mai 1999 wurde unter Teilnahme vieler Kanarienzüchter aus dem In-und Ausland das Wilhelm Trute-Denkmal eingeweiht. Als sich die Weltelite der Harzer-Roller-Züchter ein Jahr später zu einer Nostalgieschau mit Exponaten aus den Anfängen und Blütezeit des Harzer-Rollers in der Rathaus-Scheune traf, wurde die Idee zu einem Museum geboren. Stadtheimatpfleger Jochen Klähn legte im Jahr 2000 schon den Grundstein für das erste weltweite Harzer-Roller-Kanarien-Museum im Gaipel der Grube Samson. Er war bemüht, alles, was mit dieser Tradition zusammen hing aufzutreiben und für ein solches Museum zu reservieren. Mit finanzieller Unterstützung durch den Kur-und Verkehrsverein gelang es ihm, mehrere "Reff" mit einigen hundert Transportkäfigen in Alfeld zu erstehen. Alle diese sogenannten Harzbauer sind Originale und wurden von der St. Andreasberger Firma Mittag, zum Teil auch in Heimarbeit hergestellt. Zum Versand wurden 189 Harzbauer auf einem hölzernen Tragegestell in einer Reihe von jeweils sieben Käfigen übereinander gestapelt. Dieses nannte man ein Reff. Die ganze Verpackung bestand aus einem großen Leinenlaken (Vogellaken) das man um das Reff schlug. Dann ging es auf die Reise per Schiff bis nach Amerika.
Weitere Exponate und Dokumente erhielt das Museum aus ganz Deutschland und aus allen Teilen der Welt. Der Züchter Kurt Pätzold aus Berlin übergab dem Museum seine gesamte Sammlung mit allen Exponaten. Auch Werner Götze aus Halle, Siegfried Lierath, Heinz Bloch leisteten einen wertvollen Beitrag zur Sammlung des Museums. Zum Museum, das sich im Gaipel der Grube Samson über zwei Etagen erstreckt, gehört auch eine komplette Werkstatt, in der damals in mühsamer Arbeit die Käfige hergestellt wurden.
Im Januar 2001 wurde in Ulm ein Förderverein "Harzer-Roller-Kanarien-Museum St. Andreasberg" gegründet, dem zur Zeit 151 Mitglieder aus ganz Deutschland, ja sogar aus dem Ausland angehören. Mitte April trafen sich rund 50 Gründungsmitglieder in St Andreasberg zur ersten Jahreshauptversammlung. Sie waren sich darüber einig, mit dem Harzer-Roller-Museum einen neuen Meilenstein in der Gesangs-Kanarienzucht zu setzen und so dem gefiederten Sänger nach rund 150 Jahren die Rückkehr in seine einstige Heimat zu ermöglichen. Zum Vorsitzenden wurde Heiz Bloch aus Norden gewählt. Der Verein ist eine eigene Interessengemeinschaft, die keiner sontigen Vereinigung oder keinem anderen Verband unterstellt ist und dient ausschließlich dem Zwecke, das Harzer-Roller-Museum in St. Andreasberg zu unterstützen. Der Verein hat jeweils den Sitz am Wohnort des Vorsitzenden.
Wolfgang Trümper

Wilhelm Trute Denkmal in St. Andreasberrg
Der Altmeister der Gesangskanarien, Wilhelm Trute geb. 5.3. 1836 gest. 20. 10. 1889, verhalf seiner Heimatstadt Sankt Andreasberg um die Jahrhundertwende zu Weltruhm. Für mehr als 2 Millionen Gesangskanarienzüchter aus aller Welt ist der Name Trute ein Begriff. Am 4.7. 1998 kamen Mitglieder aus dem Landesverband 04 Rhein - Main zwecks Spurensuche nach den Ursprüngen der Gesangskanarienzucht nach St. Andreasberg. Sie waren aber sehr enttäuscht, als sie nur wenige Spuren des großen Meisters fanden. Die Andreasberger, Stadtdirektor Hans-Joachim Grogorenz und Stadtheimatpfleger Jochen Klähn, erkannten sehr schnell, was man dem berühmten Sohn der Stadt und den hunderttausenden kleinen Sängern auf der ganzen Welt schuldig war. Am 2. Mai 1999 wurde unter Teilnahme vieler Kanarienzüchter aus dem In-und Ausland das Wilhelm Trute-Denkmal eingeweiht. Als sich die Weltelite der Harzer-Roller-Züchter ein Jahr später zu einer Nostalgieschau mit Exponaten aus den Anfängen und Blütezeit des Harzer-Rollers in der Rathaus-Scheune traf, wurde die Idee zu einem Museum geboren. Stadtheimatpfleger Jochen Klähn legte im Jahr 2000 schon den Grundstein für das erste weltweite Harzer-Roller-Kanarien-Museum im Gaipel der Grube Samson. Er war bemüht, alles, was mit dieser Tradition zusammen hing aufzutreiben und für ein solches Museum zu reservieren. Mit finanzieller Unterstützung durch den Kur-und Verkehrsverein gelang es ihm, mehrere "Reff" mit einigen hundert Transportkäfigen in Alfeld zu erstehen. Alle diese sogenannten Harzbauer sind Originale und wurden von der St. Andreasberger Firma Mittag, zum Teil auch in Heimarbeit hergestellt. Zum Versand wurden 189 Harzbauer auf einem hölzernen Tragegestell in einer Reihe von jeweils sieben Käfigen übereinander gestapelt. Dieses nannte man ein Reff. Die ganze Verpackung bestand aus einem großen Leinenlaken (Vogellaken) das man um das Reff schlug. Dann ging es auf die Reise per Schiff bis nach Amerika.
Weitere Exponate und Dokumente erhielt das Museum aus ganz Deutschland und aus allen Teilen der Welt. Der Züchter Kurt Pätzold aus Berlin übergab dem Museum seine gesamte Sammlung mit allen Exponaten. Auch Werner Götze aus Halle, Siegfried Lierath, Heinz Bloch leisteten einen wertvollen Beitrag zur Sammlung des Museums. Zum Museum, das sich im Gaipel der Grube Samson über zwei Etagen erstreckt, gehört auch eine komplette Werkstatt, in der damals in mühsamer Arbeit die Käfige hergestellt wurden.
Im Januar 2001 wurde in Ulm ein Förderverein "Harzer-Roller-Kanarien-Museum St. Andreasberg" gegründet, dem zur Zeit 151 Mitglieder aus ganz Deutschland, ja sogar aus dem Ausland angehören. Mitte April trafen sich rund 50 Gründungsmitglieder in St Andreasberg zur ersten Jahreshauptversammlung. Sie waren sich darüber einig, mit dem Harzer-Roller-Museum einen neuen Meilenstein in der Gesangs-Kanarienzucht zu setzen und so dem gefiederten Sänger nach rund 150 Jahren die Rückkehr in seine einstige Heimat zu ermöglichen. Zum Vorsitzenden wurde Heiz Bloch aus Norden gewählt. Der Verein ist eine eigene Interessengemeinschaft, die keiner sontigen Vereinigung oder keinem anderen Verband unterstellt ist und dient ausschließlich dem Zwecke, das Harzer-Roller-Museum in St. Andreasberg zu unterstützen. Der Verein hat jeweils den Sitz am Wohnort des Vorsitzenden.
Wolfgang Trümper
Eröffnung des Harzer-Roller Museums!
Aus Anlass des 50 jährigen Bestehen des Bergwerkmuseum "Grube Samson" wurden die Feierlichkeiten im Juli 2001 mit einem festlichen Umzug durch das Bergstädtchen Sankt Andreasberg abgeschlossen. Gleichzeitig war auch die Eröffnung des "Harzer-Roller-Kanarien-Museum Sankt Andreasberg". Am Umzug beteiligten sich auch einige Mitglieder des Förderkreises.Hier nun einige Bilder vom Umzug!

Mitglieder des Förderkreises
Marktfrauen Bergmannsverein

Bergmannskapelle

Schaukäfige, ein Kunstwerk vergangener Zeit ein schmucker Trainingsschrank


Mitglieder des Förderkreises

Bergmannskapelle

Schaukäfige, ein Kunstwerk vergangener Zeit ein schmucker Trainingsschrank

Gesangsregal Dieses ist eine sogenannte Gesangs-Lehrorgel


In solchen Käfigen, dem sogenannten Reff, Hier sieht man verschiedene Nester
wurden früher die Gesangskanarien aus der
Region auf dem Seeweg nach Amerika verschifft
wurden früher die Gesangskanarien aus der
Region auf dem Seeweg nach Amerika verschifft




